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Die Gruppe traf sich erstmals 1996 zum Abschlussfest der Dorferneuerung von Puchheim-Ort in einer eigens hierfür organisierten Kunstausstellung. Wenig später erfolgte der Zusammenschluss zur Arbeitsgemeinschaft DIE KREATIVEN ORTLER.

Anliegen der Gemeinschaft war es, sich an der Vitalisierung des dörflichen Lebens - ein soziales Anliegen der Dorferneuerung - durch Kunst und Kreativität zu beteiligen und so zu einer vielfältigen und anregenden soziokulturellen Struktur beizutragen.

Dieser Gedanke bleibt auch nach der Stadterhebung von Puchheim im Jahr 2011 aktuell, die nicht nur den Wandel Puchheim-Orts vom Dorf zum Stadtteil mit sich brachte, sondern auch eine zunehmende Verdichtung der Bebauung und das Heranrücken des urbanen Verflechtungsraumes der Metropolregion München bis an die Grenzen des Ortes.

DIE KREATIVEN ORTLER, die sich mittlerweile KREOS nennen, gestalten nach wie vor jährlich im Frühjahr, an einem Märzwochenende, ihre Ausstellung im Pfarrheim Maria-Himmelfahrt, zu der Puchheimer, Freunde, Bekannte, Interessierte und Künstler zum unbeschwerten Gedankenaustausch und zum Kennenlernen eingeladen werden. Die Exponate sollen hierfür ein angenehmes und anregendes Aufenthalts-Ambiente schaffen.

Kunst wird in diesem Zusammenhang als Kommunikationsform und Teil des sozialen Lebens gesehen.

Bewusst wurde ursprünglich im Namen der Arbeitsgemeinschaft die Kreativität herausgestellt. Sie findet sich im Akronym des neuen Namens wieder, um die allen Menschen innewohnende Schöpferkraft als Grundlage von Kunst und Leben zum Ausdruck zu bringen. Damit stehen wir dem erweiterten Kunstbegriff Beuys nahe, der mit seiner „Sozialen Plastik“ eine Gemeinschaft forderte, die durch kreatives Handeln bewusst und verantwortungsvoll in und an einem Gemeinwesen mitarbeitet.

Mit Malerei, Skulptur und Plastik, Fotografie und Literatur ist die Palette weitgefächert und offen für die digitale Kunst der Hypermoderne